Seit über zehn Jahren wirken die Künstler von NeckArs einzeln und gemeinsam in der Region Stuttgart und haben viele Projekte ins Leben gerufen. Der Entschluss, sich auch formal zu vereinen wurde aber erst Ende 2008 gefasst und im Januar 2009 realisiert. Deshalb wundern Sie sich bitte nicht, falls Sie die Künstler kennen oder von irgendeinem von den hier präsentierten Projekten bereits gehört haben, ohne sie mit NeckArs zu verbinden.

„Eine andere Welt – die Kunst mit der Jugend gegen Drogen und Jugendkriminalität“

Der Grundgedanke des Projekts ist, den Kindern und Jugendlichen, eine anspruchsvolle Beschäftigung anzubieten und eine Welt  zu offenbaren, die von Begeisterung, Toleranz und Hingabe regiert wird – eine andere Welt.
In das seit über zehn Jahren ununterbrochen fortlaufendes Projekt werden mehrere voneinander unabhängige Veranstaltungen integriert, die von NeckArs Künstlern zum größten Teil ehrenamtlich durchgeführt werden, wie regelmäßige Fotokunstworkshops mit anschließenden Bilderausstellungen ihrer Werke an den öffentlichen Orten (z. B. in den Jugend- oder Krankenhäusern).
Im Rahmen dieser Projektreihe werden mit den Kindern und Jugendlichen ebenfalls zahlreiche einzelne Auftritte, Konzerte oder musiktheatralische Aufführungen vorbeireitet, deren Erlös für wohltätige Zwecke gespendet wird.

„Lieber Horton"  ein kleines Märchen

Das Musical wurde von Vladimir Romanov und Elena Konson nach der Geschichte von Theodor Seuss Geisel „Horton hatches the egg“ für die neuseeländische Operndiva Gina Sanders und ihre Stuttgarter Schüler geschrieben, die als Teilnehmer des ersten Musical Workshops für Kinder und Jugendliche gemeinsam mit der berühmten Opernstimme und einem renommierten Künstlerteam das Musical uraufführen durften (Stuttgart, 2008). Sich für junge Stuttgarter mit einem exklusiven und nützlichen  Kulturevent einzusetzen, war für die neuseeländische Starsopranistin ein persönliches Anliegen.
Dank dem Engagement und Tatkraft von der Projektleiterin Cornelia Viggiani konnte der Workshop in die Projektreihe „Eine andere Welt“ integriert und der Erlös an die krebskranken Kinder gespendet werden.Wir danken allen Eltern, Kollegen und Freiwilligen, aber ganz besonders bedanken wir uns bei unserem unersetzbaren Tonmeister und Freund Igor Stepanov und bei Pasquale Audi für ihre unaufhörliche, leidenschaftliche und selbstlose Hillfe.

Stuttgarter Festival des russischen Gesangs 2009

Stuttgart, Januar – Dezember 2009
Das Hauptziel des Festivals war, möglichst vielen Solomusikern, Ensembles und Chören, die im weiten Sinne des Wortes mit dem russischen Gesang verbunden sind, ein Konzertpodium, Vernetzungs- und Anschlussmöglichkeiten zu bieten.
Mit freundlichen Unterstützung der Stadt Stuttgart und mehreren Stuttgarter Einrichtungen – vor allem des Generationenhauses Heslach und der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin – konnten dem breiten Publikum die Vielfalt und hohes künstlerisches Niveau der russischen Musikszene in Stuttgart sehr erfolgreich vorgestellt werden, was die Entstehung neuer internationalen Projekten  hervorgerufen hat.

Hütten und Paläste

Das Hauptziel des Projekts „Hütten und Paläste – das Gemeinsame“ ist, die Musik als eine der universellsten internationalen Sprachen der Welt und ihre  Grenzenlosigkeit auch innerhalb der eigenen Gattungen zu feiern.
Während einer Konzertreihe erklingen klassische Werke und Volksmusikstücke aus  verschiedenen Ländern (Italien, Spanien, Deutschland, Russland, Argentinien, Frankreich) und Epochen in der ganzen Pracht ihrer Vielfältigkeit und Verwandtschaft.

"Ein Wort gibt das andere"
Literarisch-musikalische Betrachtungen über Johann Peter Hebel und  sein Weltbild des Jüdischen. Mit Bernd Michael Straub (Rezitation),  
Valeria Norkina (Querflöte, Gesang), Vladimir Romanov (Klavier) und  Elena Konson (Bearbeitung/Präsentation). Der Bezug von J. P.  Hebel 
zu dem Jüdischen mag umstritten sein, aber mit Sicherheit kann er  nicht abgestritten werden. Ob und wie sehr die Werke von J. P. Hebel  
von der Jüdischen Weltauffassung beeinflusst werden, in welchen  Aussagen ist es sichtbar – diesen und weiteren Themen widmen wir unsere  
Betrachtungen. Dieses Programm wird im Rahmen des Festivals  Literatursommer 2010 erarbeitet und aufgeführt, das anlässlich des 250  
Geburtstag von Johann Peter Hebels von der Landesstiftung  Baden-Württemberg veranstaltet wird. Nähere Informationen über das  Festival 
Literatursommer 2010 finden Sie unter www.literatursommer.de
 
Anstehende Termine im  Aktuell